
Herausnehmbare Zahnspangen.

Eine feste Zahnspange

Eine feste Zahnspange
Kieferorthopädie
Kieferorthopädie ist ein Bereich der Zahnheilkunde, der sich mit der Behandlung von Gebißfehlernbeschäftigt. Der Ziel der kieferorthopädischen Behandlung ist eine korrekte Stellung der Zähne im Gebiß zu erreichen und dadurch das Kauen, die Aussprache und vor allem das Aussehen des Patienten zu verbessern. Bei der kieferorthopädischen Behandlung werden sowohl feste (unmittelbar am Zahn angefestigt), wie auch herausnehmbare Spangen verwendet. Im Falle von Kindern mit gemischter Dentition setzt man gewöhnlich herausnehmbare Spangen ein, bei Jugendlichen und Erwachsenen dagegen feste.
Eine Korrektur mittels einer festen Zahnspange besteht aus zwei Phasen:
- 1. die erste, aktive Phase – deren Ziel die Erreichung korrekter Zahnstellung , im Gebiß ist, und welche von einem Jahr bis zu 2,5 Jahre lang dauert, von der Fehlerintensität abhängig
- 2. die zweite, retentive Phase – die auf der Erhaltung und Festigung der Behandlungseffekte beruht, und mindestens 3 Jahre lang dauert.
Die festsitzenden Zahnspangen öffneten neue Wege und steigerten die Wirksamkeit der kieferorthopädischen Behandlung, besonders bei erwachsenen Patienten. Der Einsatz dieser Spangen ist jedoch in einigen Punkten für den Patienten unbequem:
- 1. die Spange benötigt einen erhöhten Grad der Mundhygiene (deren Erhaltung durch die Anwesenheit von Ringen, Riegeln, Bogen, Ligaturen und Elastikbänder erschwert ist).
- 2. dass man auf knabbern von z.B. Nüssen verzichtet, sowie auf Kaugummi, Kaubonbons, usw.
- 3. dass man den Kieferorthopäden öfter besucht und die Besuche länger dauern – das Auslassen von Kontrolluntersuchungsterminen hemmt den Ablauf der Behandlung .
DIE ZÄHNE MÜSSEN NACH JEDER MAHLZEIT GEPUTZT WERDEN!!!
Ohne kieferorthopädischen Kontrolle kann die Spange sogar umgekehrt als erwartet wirken.
Die kieferorthopädische Behandlung verlangt vom Patienten viel Geduld, Geduld, Disziplin und Beharrlichkeit, doch sie schenkt ihm dagegen ein schönes Lächeln.
Beispielhafte Effekte der kieferorthopädischen Behandlung:

Gebißzustand der Patientin vor der kieferorthopädischen Behandlung.
Oben wurde ein Foto dreizehnjähriger Patientin abgedruckt. Bei ihr wurde eine bedeutende Verengung vom Ober- und Unterkiefer, in Folge dessen zahreiche Gebißfehler auftraten. Am sichtbarsten und für die Patientin am meisten unberuhigend war eine starke Drängung der Zähne und eine Verschiebung der Mittellinie. Darüber hinaus wurde eine Blockade von zweiten unteren Backenzähnen mit einem starken Querbiss festgestellt.

Dieselbe Patientin nach der abgeschlossenen kieferorthopädischen Behandlung.
In Folge von einer gründlichen Analyse haben wir entschieden, bei der Patientin die ersten oberen Backenzähne und die zweiten unteren Backenzähne zu extrahieren. Als nächstes wurden zwei festsitzenden Zahnspangen aufgelegt. Nach der abgeschlossenen Behandlung haben wir ein Effekt erreicht, das sowohol uns, wie auch unsere Patientin völlig zufriedengestellt hat.