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WURZELBEHANDLUNG
Falls Karies nicht nur am Hartgewebe aufgetreten ist, sondern auch Zahnmarkerkrankung verursacht, so ist es notwendig, eine leczenie endodontyczne (kanałowe). einzusetzen. Diese wird innerhalb von 2 – 5 Besuchen durchgeführt, während diesen die Zahnhöhle und Zahnwurzelkanäle gereinigt, gespült und mit einem speziellen Füllungsmaterial gefüllt werden.
Wie läuft eine typische Zahnwurzelbehandlung ab?
Von der Diagnose abhängig wählt der Arzt eine entsprechende Wurzelbehandlungsmethode. Weitgehend vereinfacht, nur damit Sie die Aspekte der Wurzelbehandlung grob verstehen, kann der Ablauf der Behandlung folgendermaßen beschrieben werden:
1.Zahnhöhle öffnen und lebendes oder abgestorbenes Zahnmark entfernen (lebende Pulpa wird unter Lokalanästhesie entfernt).
2. Den Wurzelkanal/Die Wurzelkanäle mittels Kanalinstrumente ausfeilen, mit begleitender reichlichen Spülung der Kanäle mit Desinfektionsmitteln, die die Oberflächenspannung abbauen und chelatieren.
Während der Bearbeitung von Wurzelkanälen wird die Kanalpulpa aus dem Wurzelkanal ausgefeilt. Auch die Bakterientoxine werden aus den Zahnbeinkanälchen entfernt, wodurch der Kanal breiter und entsprechend auf die angehende Füllung vorbereitet wird.
3. Trocknen der Kanäle.
4. Füllung der Kanäle mit einem chemisch indifferenten Füllmaterial - dieser Schritt hat zum Ziel, die Kanalweite auf ihrer ganzen Länge bis zur physiologischen Öffnung dicht abzuschließen, um die Durchdringung von Bakterien aus der Zahnoberfläche an das periapikale Gewebe zu verhindern.
Das populärste Material zur permanenten Füllung von Wurzelkanälen ist die Guttapercha. Seit fast 100 Jahren schon verwendet, ist sie, trotz dem Aufkommen vieler neuen Materialien, immer noch die beste Kanalfüllung, die hervorragende Heilungseffekte bewirkt. hervorragende Heilungseffekte bewirkt.
5. Zahnwiederaufbau. Die Frontzähne, falls sie nicht zu schwer beschädigt sind, benötigen nach der endodontischen Behandlung keine komplizierte Rekonstruktion. In den meisten Fällen reicht eine Kompositfüllung völlig aus. Natürlich kann die Herstellung von Veneers oder Kronen erwogen werden, doch das ist nicht unbedingt nötig. Ganz anders sieht die Sache bei den hinteren Zähnen aus – besonders den Mahlzähnen. Dort reicht das Risiko, einen wurzelbehandelten Zahn zu brechen, bis zu 52%, wenn er nur mittels einer Kompositfüllung gesichert ist. Solche Zähne sind mit prothetischen Kronen zu bedecken, um das Bruchrisiko auf 2% zu reduzieren.